Christopher Street Day
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei CSD in Cottbus - Woidke: "Rechtsextremismus und Hass entgegentreten"

In Cottbus wird unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen der Christopher Street Day gefeiert.

    Das Bild zeigt ein Plakat mit der Aufschrift "Kein Bock auf Nazis - Gegen Faschos in Cottbus!"; im Hintergrund ein Schirm mit Regenbogenfarben.
    Cottbus feiert den CSD unter erhöhtem Polizeischutz. (Frank Hammerschmidt / dpa / Frank Hammerschmidt)
    Während des Nachmittags wird mit einer Parade auf die Rechte queerer Menschen aufmerksam gemacht. Die Veranstalter rechnen mit etwa 500 Teilnehmern und riefen diese dazu auf, sich möglichst in Gruppen zu organisieren und während der Anreise keine auffällige Kleidung zu tragen.
    Brandenburgs Ministerpräsident Woidke sprach den Teilnehmern im Vorfeld seinen Respekt aus. Allen, die für Toleranz und eine offene Gesellschaft auf die Straße gehen, gelte sein Dank, sagte Woidke laut Mitteilung. Gerade nach den jüngsten Angriffen sei es wichtiger denn je, Rechtsextremismus und Hass entschlossen entgegenzutreten. Zwei unbekannte Männer hatten vergangene Woche Molotow-Cocktails auf ein alternatives Wohnprojekt geworfen. Auch wurde eine Scheibe der Grünen-Geschäftsstelle zerstört. Im vergangenen Jahr hatte es in Cottbus Proteste aus der rechtsextremen Szene gegen den CSD gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.