
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach von dringend benötigter Deeskalation. Nun müssten die Verhandlungen für eine dauerhafte Lösung fortgesetzt werden. Bundeskanzler Merz dankte Pakistan für seine Vermittlungsbemühungen. Frankreichs Präsident Macron forderte eine Ausweitung der Feuerpause auch auf den Libanon. Das chinesische Außenministerium äußerte die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Auch Saudi-Arabien, Ägypten, der Irak sowie der Oman forderten weitere diplomatische Bemühungen.
Ungeachtet der Waffenruhe wurde aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Kuwait neuer Beschuss mit Raketen beziehungsweise Drohnen gemeldet. Im iranischen Staatsfernsehen war von Vergeltungsschlägen nach einem Angriff auf Ölanlagen auf einer Insel vor der Südküste des Landes die Rede.
Die USA, Israel und Iran hatten jeweils ihre Zustimmung für eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Auch eine Öffnung der Straße von Hormus ist vorgesehen. Der pakistanische Ministerpräsident Sharif erklärte, er habe Vertreter der USA und des Irans für Freitag zu weiteren Verhandlungen nach Islamabad eingeladen.
Der Politikwissenschaftler Jäger von der Universität Köln warnte vor überzogenen Erwartungen. Jäger sagte im Deutschlandfunk, die Forderungen der USA und des Irans lägen in vielen Punkten weit auseinander. Teheran habe seine Verhandlungsposition durch die Blockade der Straße von Hormus verbessern können.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
