Werk in Grünheide
Ermittler: Kein Beleg für Tesla-Vorwurf der heimlichen Tonaufnahme gegen IG Metall

Für den Vorwurf des US-Automobilherstellers Tesla gegen die IG Metall wegen einer angeblichen illegalen Tonaufnahme am Standort Grünheide in Brandenburg gibt es nach Ansicht der Ermittler keine Belege.

    Aufnahme des Hauptgebäudes mit der Aufschrift "Tesla" über dem Eingang.  Im Vordergrund stehen Autos auf einem Parkplatz.
    Doch kein Tatort: Die tresla-Fabrik in Grünheide. (imago / Funke Foto Services)
    Das teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit. Sie erklärte, die Untersuchung eines Laptops habe weder Anhaltspunkte für aufgezeichnete oder gespeicherte Aufnahmen noch für ein zum Tatzeitpunkt angeschaltetes Mikrofon ergeben.
    Tesla hatte einem Gewerkschaftssekretär der IG Metall vorgeworfen, heimlich eine Sitzung des Betriebsrats im Februar aufgenommen zu haben. Das Unternehmen erstattete Strafanzeige. Die Gewerkschaft zeigte ihrerseits den Tesla-Werksleiter wegen des Vorwurfs der üblen Nachrede an.
    Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.