Illegaler Drogenhandel
Ermittler nennen Hintergründe zu Fund von 35 Tonnen Kokain

Nach dem bislang größten Schlag gegen den globalen Kokainhandel in einem deutschen Ermittlungsverfahren haben die Sicherheitsbehörden über die Hintergründe informiert.

    Baden-Württemberg: Polizisten sichern einen Polizei-Lastwagen mit sichergestelltem Kokain auf der Ladefläche.
    Ermittler berichten über Rekord-Kokainfund. (Innenministerium Baden-Württemberg/dpa)
    Bei der bereits im vergangenen Jahr abgefangenen Drogenmenge habe es sich um gut 35 Tonnen Kokain im Straßenverkaufswert von etwa 2,6 Milliarden Euro gehandelt, teilten Vertreter von Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll in Düsseldorf mit. Rund 24 Tonnen wurden demnach im Hamburger Hafen beschlagnahmt, der Rest in Ecuador und in den Niederlanden. Auslöser der Ermittlungen seien Hinweise von kolumbianischen Behörden gewesen.
    Bundesweit habe man acht Tatverdächtige ausgemacht, darunter Geschäftsleute aus Baden-Württemberg in Nordrhein-Westfalen. Sieben Verdächtige seien kürzlich bei großangelegten Razzien in verschiedenen Bundesländern festgenommen worden. Sie sollen mit noch unbekannten Mittätern eine Vielzahl von Schein- und Briefkastenfirmen gegründet haben, um große Mengen Kokain aus Südamerika einzuschmuggeln.
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.