3 Jahre nach Diebstahl in Bayern
Ermittler suchen erneut nach gestohlenem Kelten-Goldschatz

Mehr als drei Jahre nach dem Diebstahl des Kelten-Goldschatzes aus einem Museum in Bayern suchen Ermittler wieder nach einem Großteil der Beute.

    Bayern, München: Sichergestellte Münzklumpen werden während einer Pressekonferenz des Bayerischen Landeskriminalamts zu den Festnahmen im Fall des Manchinger Goldschatz-Diebstahls präsentiert.
    Gericht beginnt mit Detailarbeit zu Diebstahl von Goldschatz (Uwe Lein/dpa)
    Nach Angaben des Landeskriminalamts in München vermuten die Beamten, dass das fehlende Gold auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen und seiner Partnerin in Mecklenburg-Vorpommern versteckt ist. Die Goldmünzen waren 2022 aus dem Kelten Römer Museum in Manching gestohlen worden. Vier Täter wurden festgenommen und 2025 zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Ein Großteil der fast 500 Münzen blieb verschwunden. Seit heute früh durchsuchen Kunstfahnder das Anwesen und das Grundstück des Hauptverdächtigen mit Röntgen- und Radartechnik.
    Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.