Australien
Ermittlungen gegen Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube wegen Verstößen gegen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche

Mehr als drei Monate nach Inkrafttreten des Social-Media-Verbots für Unter-16-Jährige in Australien hat die dortige Aufsichtsbehörde Ermittlungen gegen mehrere Plattformen eingeleitet.

    Eine Person hält Telefon mit der YouTube-App vor einen Bildschirm mit Informationen zu Australiens neuen Altersbeschränkungen für soziale Medien.
    Nach dem Inakrafttreten des Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche in Australien sind Ermittlungen gegen mehrere Plattformen eingeleitet worden (Archivbild). (picture alliance / imageBROKER / Infinity News Collective)
    Kommunikationsministerin Wells erklärte, Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube setzten die Altersbeschränkungen nicht konsequent um. Die Ministerin sprach von einer besorgniserregenden Zahl von Kindern, die weiterhin soziale Medien nutzten.
    Die zuständige "eSafety"-Kommissarin Grant teilte mit, dass bis Anfang März insgesamt fünf Millionen Accounts entfernt, gesperrt oder eingeschränkt worden seien. Es gebe jedoch die Befürchtung, dass zahlreiche Kinder und Jugendliche dennoch im Netz aktiv seien.
    Die Regulierungsbehörde "eSafety" überwacht in Australien die Online-Sicherheit und die Umsetzung des neuen Gesetzes.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.