
Für heute mussten die beiden Airlines nach Angaben eines Sprechers erneut hunderte Flüge absagen. In Frankfurt am Main und in München fielen 900 Verbindungen aus.
Der zweitägige Pilotenstreik hatte Sonntagnacht begonnen und dauert bis Mitternacht. Kurz danach sind die Flugbegleiter aufgerufen, für 48 Stunden ihre Arbeit niederzulegen. Davon wird auch der morgige Festakt zum 100. Jahrestag der Gründung der Lufthansa überschattet. Die Kabinengewerkschaft Ufo plant eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen.
Zwischen den Tarifparteien sind die Fronten verhärtet. Während die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit Angebote zu den strittigen Fragen um Betriebsrenten und Einkommen verlangt, lehnt das Management jedwede Kostensteigerungen ab. Ufo tritt für bessere Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarifvertrag ein. Auch das verweigert der Konzern.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
