
Trotz wochenlanger Verhandlungen könne er kein Abschlussdokument zur Abstimmung vorlegen, sagte Konferenzpräsident Do Hung Viet bei der UNO in New York. Die Unterzeichnerstaaten hatten unter anderem über die Atomprogramme des Irans und Nordkoreas diskutiert. Es ergab sich aber kein Konsens für eine Stärkung des Atomwaffensperrvertrags. Er bleibt dennoch in Kraft. Auch bei zwei vorherigen Konferenzen war es zu keiner Einigung gekommen.
Dem 1970 in Kraft getretenen Atomwaffensperrvertrag der Vereinten Nationen gehören mittlerweile rund 190 Staaten an. Der Vertrag soll unter anderem eine Verbreitung von Atomwaffen verhindern.
Diese Nachricht wurde am 23.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
