
Dazu aufgerufen hat die Initiative "Schulstreik gegen Wehrpflicht". Kundgebungen sind unter anderem in Berlin, Jena, Essen, Mainz und München geplant. Bereits im Dezember hatten deutschlandweit tausende Schülerinnen und Schüler gegen die vom Bundestag verabschiedete Reform protestiert. Diese sieht eine verpflichtende Musterung für junge Männer vor, die nach dem 1. Januar 2008 geboren wurden. Der Wehrdienst selbst bleibt zunächst freiwillig, solange sich genügend Rekruten finden.
Der Pressesprecher der Initiative "Schulstreik gegen Wehrpflicht", Kramer, sagte im Deutschlandfunk, man wolle verhindern, dass das Land in eine - wie er es nannte - "Militarisierungsspirale" gerate. Der neue Wehrdienst sei der erste Schritt hin zu einer Wehrpflicht. Was in Deutschland geschehe, sei nach seinem Dafürhalten die Vorbereitung auf einen größeren Konflikt oder Krieg. Seine Initiative fordere aber andere, und zwar friedliche Lösungen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
