
Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Biddeford im nördlichen Bundesstaat Maine. Laut örtlichen Bürgerrechtsorganisationen wurde ein Kolumbianer, der eine US-Arbeitserlaubnis besaß, erschossen. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt; die Ermittlungen laufen.
Es ist der zweite tödliche Vorfall binnen weniger Tage. Am vergangenen Dienstag hatte ein ICE-Beamter im Bundesstaat Texas einen Autofahrer erschossen, der sich der Behörde zufolge einer Festnahme entziehen wollte.
Schon im Januar hatten ICE-Einsatzkräfte im Bundesstaat Minnesota zwei Menschen erschossen. Angaben der US-Regierung, wonach die Agenten in Notwehr gehandelt hätten, wurden durch Videoaufnahmen von Passanten in Frage gestellt beziehungsweise widerlegt. Die Schüsse führten zu wochenlangen Protesten in der Region.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
