Siedlergewalt
Erneut Verletzte nach Übergriffen israelischer Extremisten auf Palästinenser im Westjordanland

Bei einem erneuten Angriff extremistischer, israelischer Siedler auf Palästinenser im Westjordanland hat es nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond zehn Verletzte gegeben.

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    Eine Frau sei angeschossen worden. Andere seien durch Schläge verletzt worden. Der Angriff wurde in einem Ort nahe Betlehem verübt. Seit einiger Zeit gehen israelische Extremisten verstärkt auf Palästinenser los. Ihr Ziel ist es, die Menschen aus dem Westjordanland zu vertreiben und das Land in Besitz zu nehmen. Kritiker werfen den israelischen Behörden unter der in Teilen rechtsextremen Regierung von Ministerpräsident Netanjahu vor, nicht entschlossen genug gegen solche Übergriffe vorzugehen. Es gibt nur selten Berichte darüber, dass Siedler nach Attacken zur Rechenschaft gezogen werden.
    Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Heute leben dort inmitten von drei Millionen Palästinensern rund 700.000 israelische Siedler.
    Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.