Altbundeskanzler
Erneute Hakenkreuz-Schmierereien auf Grab von Helmut Schmidt und Ehefrau Loki: Stiftung verurteilten "geistlosen Vandalismus"

Die Stiftungen des Altbundeskanzlers Schmidt und dessen Frau Hannelore haben die erneute Schändung des Grabs der beiden als "geistlosen Vandalismus" verurteilt.

    Gelb übermalt ist der Grabstein am Grab des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und seiner Frau Loki auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf, nachdem das Grab erneut mit Hakenkreuzen beschmiert wurde.
    Gelb übermalt ist der Grabstein am Grab des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und seiner Frau Loki auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf, nachdem es dort erneut Hakenkreuz-Schmierereien gab. (dpa / Christian Charisius)
    Die erschütternde Tat sei ein massiver Versuch, das Andenken der beiden zu beschädigen, hieß es. Sowohl Hannelore als auch Helmut Schmidt hätten sich stets für Freiheit, Demokratie und Völkerverständigung eingesetzt. Menschenverachtende Gewaltherrschaft und Antisemitismus lehnten sie entschieden ab. Unbekannte hatten das Grab in Hamburg erneut mit Hakenkreuzen beschmiert. Bereits im Dezember 2023 hatte es eine ähnliche Tat gegeben. Der SPD-Politiker Schmidt war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler. Er starb im November 2015, seine Ehefrau bereits 2010.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.