Streit um Besitzansprüche
Erneuter Zwischenfall zwischen China und den Philippinen im Südchinesischen Meer

Im Konflikt um Besitzansprüche im Südchinesischen Meer zwischen China und den Philippinen ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen.

    Soldaten an Bord einer vietnamesischen Küstenwache beobachten ein chinesisches Patroullienboot (2014).
    China und die Philippinen streiten um Gebiete im Südchinesischen Meer. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen. (picture alliance / Kyodo)
    Die chinesische Küstenwache erklärte, sie habe ein philippinisches Schiff daran gehindert, in - wie es hieß - illegales Territorium einzudringen. Die Philippinen warfen China vor, ein Versorgungsschiff an der Weiterfahrt zu hindern. Der Vorfall ergeignete sich demnach in der Nähe der Spratly-Inseln, die von beiden Ländern beansprucht werden.
    China und die Philippinen hatten im Juli eine Vereinbarung getroffen, um weitere Konfrontationen in dem Seegebiet zu vermeiden. Auch danach kam es aber zu Zwischenfällen.
    China beansprucht fast das gesamte Südchinesische Meer für sich. 2016 hatte der Ständige Schiedshof in Den Haag Chinas Ansprüche als völkerrechtswidrig bezeichnet. China erkennt die Entscheidung jedoch nicht an.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.