
Gewerkschaften, die Evangelische Kirche, Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbände veröffentlichten zum morgigen Auftakt der Verkehrsministerkonferenz im bayerischen Lindau einen entsprechenden Appell. Dafür sei es notwendig, eine verlässliche und langfristige Finanzierungsgrundlage zu schaffen. Nur so ließen sich Teilhabe, Klimaschutz und gleichwertige Lebensverhältnisse auch in ländlichen Gebieten sicherstellen. Das Bündnis zur sozialverträglichen Mobilitätswende führte aus, auch Rad- und Fußverkehr müssten gestärkt werden. Außerdem seien faire Arbeitsbedingungen im öffentlichen Personennahverkehr nötig.
Konkret empfiehlt das Bündnis in seinem Positionspapier "Mobilität ist Daseinsvorsorge" beispielsweise auf die Siedlungsstruktur abgestimmte, verbindliche Mindeststandards für Busse und Bahnen. Regionale, kommunale und überregionale Verkehrsmittel sollten so vernetzt werden, dass Busse, Bahnen, Rad- und Fußwege sowie Sharing- und On-Demand-Angebote nahtlos zusammenwirkten.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
