
Wie das Bundesfinanzministerium mitteilte, flossen bisher rund 6,2 Milliarden Euro an Wiederaufbauhilfe. Die Frist für Erstanträge endete am 30. Juni dieses Jahres. Es sei deshalb noch nicht absehbar, um wie viel sich das bisher von den Ländern gemeldete Gesamtschadensvolumen von zehn Milliarden Euro erhöhen werde, hieß es aus dem Finanzministerium. Die Mittel des 30 Milliarden großen Sondervermögens sind laut Bundesregierung ausschließlich für die Beseitigung von Flutschäden und den Wiederaufbau vorgesehen.
Versicherer: Besser vorbeugen
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat deshalb eine bessere Vorbeugung vor künftigen Extremwetterlagen in Deutschland gefordert. GDV-Präsident Asmussen betonte, neben dem Ahrtal müssten auch Gebiete in Mittel- und Hochgebirgen in den Blick genommen werden, die bei vergleichbaren Wetterlagen schwer getroffen werden könnten. Nach GDV-Angaben verursachen Elementarschäden durchschnittlich Kosten von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
