
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann einen Angriff auf zivile Infrastruktur vor. Dies wäre nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen. Die Kanzlei des inhaftierten Ukrainers bestätigte entsprechende Medienberichte - ebenso wie die Bundesanwaltschaft. Wie ARD, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit darüber hinaus berichten, soll der ehemalige Soldat sich in abgehörten Telefonaten selbst belastet haben.
Der Ukrainer sitzt seit vergangenem Jahr nach seiner Auslieferung aus Italien in deutscher Untersuchungshaft. Nach Erkenntnissen der Ermittler soll er das Team angeführt haben, dass im September 2022 die Anschläge auf die Pipelines ausgeführt hatte. Drei der vier Stränge von Nordstream 1 und 2 wurden zerstört. Diese dienten dem Transport von russischem Gas - unter anderem nach Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
