
Russische Soldaten hätten die rund 40 Personen in den Grenzort Kornidsor gebracht, teilte die dortige Verwaltung mit. Armeniens Regierung hatte die Bereitschaft des Landes erklärt, die Armenier aus Karabach aufzunehmen. Hintergrund ist die Befürchtung, dass Angehörige der Minderheit nach der Machtübernahme durch Aserbaidschan vertrieben oder Ziel von Racheakten werden könnten. Armenien fordert zu ihrem Schutz eine UNO-Mission.
Nach Angriffen des aserbaidschanischen Militärs hatten die Verteidiger der international nicht anerkannten Republik Berg-Karabach vergangene Woche ihre Niederlage eingeräumt. Aserbaidschan will das Gebiet wiedereingliedern.
In der Hauptstadt von Karabach, Stepanakert, werden derweil Lebensmittel und Medikamente knapp.
Diese Nachricht wurde am 24.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
