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Richtungsentscheidung
Erste Tendenzen bei Präsidentschaftswahl in Rumänien erkennbar

In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Rumänien hat keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erzielt.

    Wahlplakate in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Im Hintergrund ist ein Hochhaus zu erkennen. An den Plakaten gehen Menschen in Winterkleidung vorbei.
    Wahlplakate in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl standen 14 Kandidaten zur Abstimmung. (AFP / DANIEL MIHAILESCU)
    Nachwahlbefragungen ergaben, dass Regierungschef Ciolacu von den Sozialdemokraten mit etwa 25 Prozent vorne liegt. Auf Platz zwei mit rund 18 Prozent wird demnach die konservativ-liberale Kandidatin Lasconi gesehen. Der extrem rechte Bewerber Simion, dem große Chancen vorhergesagt wurden, würde mit derzeit 15 Prozent eine Teilnahme an der Stichwahl in zwei Wochen verfehlen.
    Das Abschneiden der Präsidentschaftskandidaten in dieser ersten Runde in Rumänien könnte Auswirkungen auf die Parlamentswahl haben, die bereits in einer Woche stattfindet.
    Diese Nachricht wurde am 24.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.