
Es handele sich um die sterblichen Überreste von zwei weiblichen und zwei männlichen Opfern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren aus der Schweiz, teilte die Polizei des Kantons Wallis mit. Die Leichen seien an die Familien übergeben worden. Insgesamt kamen bei dem Unglück 40 Menschen ums Leben, 119 wurden teils lebensgefährlich verletzt. Die Europäische Union sagte Hilfe bei der Versorgung von Opfern zu. Wie die Kommission in Brüssel erklärte, werden Spezialteams entsandt, um Patienten mit schweren Verbrennungen zur Behandlung ins Ausland zu bringen. 18 EU-Mitgliedsstaaten hätten Kapazitäten zur Verfügung gestellt, darunter auch Deutschland.
Die Schweizer Justiz ermittelt inzwischen gegen die Betreiber der Bar. Gestern wurde mitgeteilt, dass der Brand dort vermutlich durch funkensprühendes Tischfeuerwerk ausgelöst wurde, das zu nah an brennbares Dämm-Material der Decke gehalten worden sei.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
