
Usyk teilte auf seinem Instagram-Account mit, er werde alle Gürtel niederlegen, damit die Jungs, die heute ihretwegen Schlange stünden, darum boxen könnten. Der Ukrainer betonte zugleich, dass dies nicht bedeute, dass er sich von dem Sport zurückziehe. Er habe noch einen 'last dance'. Der Verzicht auf die Titel sei durchdacht und eröffne ihm neue Möglichkeiten, fügte er hinzu. Details nannte er nicht.
Kabayel forderte einen Kampf
Zuletzt wollte der aus Bochum stammende Boxer Kabayel in einem Titelkampf des Verbands World Boxing Council (WBC) gegen Usyk antreten. Sollte Usyk nach seiner Ankündigung nicht mehr boxen, könnte der aus Bochum stammende Kabayel von der WBC zum Weltmeister gekürt werden.
In den vergangenen Monaten hatte Kabayel den Ukrainer immer wieder zu einem Kampf aufgefordert. Kabayel gilt als große deutsche Box-Hoffnung: Der 34-Jährige hält derzeit den WBC-Interimstitel, im Januar verteidigte er diesen in Oberhausen erfolgreich gegen den Polen Damian Knyba. Mit einem Sieg in einem Titelkampf gegen Usyk wäre er der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling im Jahr 1932.
Usyk ist als Profi ungeschlagen
Usyk ist seit 2013 Profiboxer und gewann 2016 seine erste Weltmeisterschaft - damals noch im Cruisergewicht. Der heute 39-Jährige holte auch in der Schwergewichtsklasse die wichtigen Titel, ist in seiner Profikarriere bislang ungeschlagen und gilt als aktuell bester Schwergewichtsboxer.
Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
