
Maduro erklärte, er sei aus seinem Heimatland entführt worden. Auch Maduros Frau Cilia Flores, die ebenfalls angeklagt ist, plädiert auf nicht schuldig. Der nächste Anhörungstermin wurde für den 17. März angesetzt.
Unweit des Gerichts versammelten sich Demonstranten, darunter sowohl Befürworter als auch Gegner des US-Militäreinsatzes, bei dem Maduro festgenommen wurde.
Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beriet unterdessen über den US-Militäreinsatz in Venezuela, bei dem Maduro festgenommen wurde. UNO-Generalsekretär Guterres kritisierte in einer Botschaft, dass die Operation nicht im Einklang mit dem Völkerrecht gestanden habe. Russland sprach von einer Rückkehr in eine Ära der Gesetzlosigkeit und US-Dominanz durch Gewalt, Chaos und Willkür. China erklärte, kein Land dürfe als Weltpolizei agieren. Sowohl Moskau als auch Peking verlangten die Freilassung Maduros und seiner Ehefrau. Die Dringlichkeitssitzung in New York war auf Antrag der venezolanischen Übergangspräsidentin Rodríguez einberufen worden.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
