
Die Unterhändler haben sich demnach auf praktische Fragen und Mechanismen möglicher Lösungen konzentriert, wie es hieß. Umjerow erwähnte dabei einen politischen und einen militärischen Block. Am Mittwoch würden die Gespräche fortgesetzt.
Auch Vertreter europäischer Staaten einbezogen
Der US-amerikanische Chefunterhändler Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner, vermitteln zwischen den Kriegsgegnern. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP wurden auch Vertreter aus vier europäischen Staaten in die Gespräche einbezogen. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien seien mit Sicherheitsberatern vertreten.
Im Kern geht es bei den Verhandlungen um territoriale Ansprüche Russlands. Moskau verlangt von der Ukraine, die gesamte Donbass-Region abzutreten; auch die Gebiete, die derzeit nicht vom russischen Militär kontrolliert werden. Kiew lehnt das ab.
US-Denkfabrik berichtet von Geländegewinnen der Ukraine
Laut einer Datenanalyse der US-Denkfabrik "Institute for the Study of War" hat die ukrainische Armee innerhalb weniger Tage so große Geländegewinne verzeichnet wie seit knapp drei Jahren nicht mehr. Sie habe zwischen Mittwoch und Sonntag vergangener Woche mehr als 200 Quadratkilometer Staatsgebiet zurückerobert, ein Großteil davon in der Region Saporischschja.
Das Institut vermutet, dass das Voranschreiten der ukrainischen Streitkräfte auch auf die Blockierung des russischen Zugangs zum Satellitensystem Starlink zurückzuführen ist. Dadurch werde nicht nur die Kommunikation der Invasoren gestört, sondern auch die Steuerung von Drohnen erschwert.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine: Vor neuen Verhandlungen unter Vermittlung in Genf (Audio)
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






