Religionsfreiheit
Erster Moschee-Neubau Thüringens - Eröffnung in Erfurt

Nach rund sieben Jahren Bauzeit und heftigen Protesten wird am Nachmittag in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt eine neue Moschee feierlich eröffnet.

    Aussenansicht der Mahmud-Moschee
    Erfurter Mahmud-Moschee (picture alliance / epd-bild / Paul-Philipp Braun)
    Dazu werden unter anderem Bundestagsvizepräsident Ramelow, die Bischöfe Neymeyr und Kramer sowie Vertreter der jüdischen Landesgemeinde erwartet. Das Gebäude der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde befindet sich in einem Gewerbegebiet am Stadtrand. Die Moschee ziert ein acht Meter hohes Minarett. Seit Ankündigung des Bauvorhabens 2016 hatte es immer wieder teils islamfeindliche Proteste gegeben. Die Ahmadiyya-Gemeinschaft versteht sich als islamische Reformbewegung, wird aber von vielen anderen muslimischen Strömungen nicht anerkannt und teils verfolgt.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.