
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft sprach von einem "großen Friedensfest in Brünn". Auch der Abschluss wurde allerdings von kleineren Protesten begleitet, wie Radio Prag berichtete. Die tschechische Regierung unter dem rechtsgerichteten Politiker Babiš hatte den Sudetendeutschen Tag im Land abgelehnt. Präsident Pavel befürwortete dagegen das Treffen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Besatzung durch die Nationalsozialisten waren rund drei Millionen Deutsche aus dem Sudetengebiet der damaligen Tschechoslowakei vertrieben worden.
Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
