
Pevkur sagte im Deutschlandfunk, es sei besser jetzt vier oder fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts auszugeben als während eines möglichen Krieges zehn bis 15 Prozent ausgeben zu müssen. Auch Estland habe mit Haushaltsproblemen zu kämpfen. Die Regierung habe jedoch entschieden, an anderer Stelle zu sparen und die Steuern zu erhöhen. Ohne entscheidende Investitionen ließen sich die erforderlichen Fähigkeiten zur Verteidigung nicht verbessern. Dass Deutschland seine Ausgaben für die Bundeswehr erhöhe, sei sehr erfreulich.
Von den NATO-Mitgliedstaaten forderte Pevkur ein selbstbewussteres Auftreten. Angst vor der russischen Aggression sei angesichts der eigenen Stärke nicht angebracht. Zusammen mit den USA und Kanada verfüge man über deutlich mehr militärische Kapazitäten als Russland.
Diese Nachricht wurde am 07.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
