Wegen Trump-Nähe
Etliche Musikerinnen und Musiker sagen ihre Konzerte für die 250-Jahr-Feier der USA ab

Die 250-Jahr-Feier der Vereinigten Staaten rund um den 4. Juli herum muss umgeplant werden - zumindest musikalisch.

    Die National Mall vor dem US-Kapitol in Washington von oben gesehen A)
    Auf der National Mall in Washington laufen bereits die Vorbeitungen für die Feier zum 250. Unabhängigkeitstag der USA (picture alliance / Sipa USA )
    Gerade wurden die ersten Konzerte auf der National Mall in Washington bekannt gegeben - prompt wollen etliche der angekündigten Musikschaffenden damit nichts zu tun haben. Der Hip-Hopper Young MC etwa verkündete, dass er nicht auftreten wird. Wie er dem Magazin "VIBE" sagte, hatte er keine Ahnung, dass die Konzert-Reihe als Trump-nahes Event gilt. Ähnlich argumentierte die Country-Sängerin Martina McBride. Ihren Worten zufolge hatten die Organisatoren zugesichert, dass es um eine überparteiliche Veranstaltung geht.
    Das Line-Up organisiert allerdings ein Beauftragter von US-Präsident Trump. Große Namen konnte er nicht gewinnen: Bestätigt hat als einer von wenigen Vanilla Ice. Der Rapper ist seinem Management zufolge stolz darauf, Amerikas 250. Jahrestag mitzufeiern.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.