
Um Moskau für die Kriegsschäden zur Rechenschaft zu ziehen, sei es entscheidend, alle verfügbaren Wege zu erkunden, sagte Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Kopenhagen.
Die EU hatte im Februar 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank im Wert von rund 200 Milliarden Euro eingefroren. Im vergangenen Jahr wurden die Zinsen daraus genutzt, um einen Kredit in Höhe von 50 Milliarden Dollar an die Ukraine zu garantieren. Mehrere EU-Staaten dringen darauf, das Geld aggressiver zu verwerten. Zur Debatte stehen eine vollständige Beschlagnahme oder die Investition der Vermögenswerte, um höhere Renditen zu erzielen.
Diese Nachricht wurde am 30.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.