Ukraine-Krieg
EU-Außenbeauftragte für gemeinsames Vorgehen gegen Schattenflotte

Die EU-Außenbeauftragte Kallas plädiert dafür, für ein Ende des Ukraine-Kriegs den wirtschaftlichen Druck auf Russland noch einmal deutlich zu erhöhen.

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas
    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Virginia Mayo)
    Im ARD-Fernsehen hob sie besonders die Schattenflotte hervor, mit der Moskau Sanktionen umgehen und Öl verkaufen könne. Auf diese Weise bekomme Russland Einkünfte, um den Krieg zu finanzieren. Die EU warnt außerdem schon länger davor, dass Schiffe der Schattenflotte auch als Plattform für den Start von Drohnen für Stör- oder Spionageangriffe genutzt werden können.
    Kallas sagte, wenn das Vereinigte Königreich, die USA, Europa und die G7-Partner die gleichen Sanktionen erließen, dann habe das einen großen Effekt. Der russischen Volkswirtscahft gehe es nicht gut. Es gelte, noch mehr Druck auszuüben, damit Moskau den Ukraine-Krieg beende.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.