"Partnerschaft und Sicherheit"
EU-Außenbeauftragte Kallas zu Gesprächen in Ankara

Eine Woche vor dem NATO-Gipfel in Ankara hat sich die EU-Außenbeauftragte Kallas zu Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan getroffen.

    Die EU-Außenbeauftragte Kallas und der türkische Präsident schütteln sich die Hand.
    Die EU-Außenbeauftragte Kallas trifft sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. (picture alliance / Anadolu / Turkish Presidency / Murat Kula)
    Thema der Unterredung in Ankara waren die gegenseitigen Beziehungen. Nach dem Gespräch schrieb Kallas in sozialen Medien, die Türkei sei ein wichtiger Partner in den Bereichen Sicherheit, Migration und Energie. Zudem leiste das Land einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Ostflanke der NATO, erklärte Kallas.
    Seit 2018 sind die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei praktisch eingefroren, weil sich das Land in zentralen Fragen wie Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte von den Beitrittsvoraussetzungen entfernt hat.
    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte, dass das Treffen der EU-Vertreter zu einem Zeitpunkt stattfinde, in der die türkischen Behörden Proteste verbieten und die Medienfreiheit einschränken würden.
    Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.