
Bundesaußenminister Wadephul sagte anlässlich des Gedenkens, überall dort, wohin Russland unter Präsident Putin gehe, gebe es Mord und Barbarei. Der Jahrestag zeige, dass Sicherheit weiterhin nicht mit, sondern nur gegen Moskau möglich sei. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die EU-Minister, Russland für die Verbrechen in Butscha zur Rechenschaft zu ziehen. Die EU-Außenbeauftragte Kallas betonte, die Täter müssten ebenso bestraft werden wie diejenigen, die den Befehl zum Töten gegeben hätten.
Butscha war in den ersten Kriegstagen im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in den Straßen mehr als 400 getötete Zivilisten gefunden.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
