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Vertreter beider Seiten trafen sich am Abend in Luxemburg. Als erste Themenbereiche seien das Justizsystem, der Grundwerteschutz und Sicherheitsfragen vereinbart worden, erklärte ein Sprecher des Rates der Mitgliedstaaten. Formal war der Aufnahmeprozess bereits im Juni 2024 eröffnet worden. Ungarn hatte die Verhandlungen mit Kiew jedoch lange blockiert. Nach dem Regierungswechsel in Budapest war der Weg nun frei. Eine Garantie für einen späteren Beitritt sind die Verhandlungen nicht. Die EU verlangt unter anderem weitere Reformen im Bereich der Korruptionsbekämpfung.
Am späteren Abend sollen auch noch die ersten Beitrittsverhandlungen mit Moldau folgen. Das Nachbarland der Ukraine hatte wegen der ungarischen Blockade ebenfalls zwei Jahre auf den Start der Gespräche warten müssen.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
