Regeln gegen Geldwäsche
EU beschließt Bargeldobergrenze

In der EU gilt künftig eine Obergrenze für Zahlungen mit Bargeld von 10.000 Euro.

30.05.2024
    Eurobanknoten liegen auf einem Tisch (gestellte Aufnahme).
    Bargeldobergrenzen sollen helfen, gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vorzugehen. (picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Patrick Pleul)
    Das beschlossen die Mitgliedsstaaten in Brüssel, ebenso wie weitere Regeln gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
    Die Bargeldobergrenze wird demnach in drei Jahren gelten - allerdings nicht für Transaktionen unter zwei Privatpersonen, von denen keine beruflich mit dem jeweiligen Verkaufsobjekt handelt. Die nationalen Regierungen können den Angaben nach auch eine niedrigere Höchstgrenze festlegen. 
    In Deutschland gibt es bislang keine Grenze für das Zahlen mit Scheinen und Münzen. Wer Beträge über 10.000 Euro bar bezahlen will, muss sich aber ausweisen und nachweisen, woher das Geld stammt.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.