
Die gemeldeten Gefängnisausbrüche von Mitgliedern der IS-Terrormiliz seien Anlass zu größter Sorge, sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel.
Hintergrund ist der Rückzug kurdischer Kräfte aus der Region im Nordosten Syriens nach dem Vormarsch syrischer Regierungstruppen. In dem Gebiet sitzen tausende mutmaßliche Dschihadisten und ihre Familien in sieben Gefängnissen ein. Darunter sind viele Ausländer, auch Deutsche. Die US-Armee hatte am Mittwoch mit der Verlegung von IS-Gefangenen aus Syrien in den Irak begonnen. Heute brachte die syrische Armee nach eigenen Angaben ein weiteres Gefängnis im Nordosten des Landes unter ihre Kontrolle. Die Überwachung der Häftlinge sei nun wieder gewährleistet, hieß es.
Kürzlich hatten sich auch die deutschen Sicherheitsbehörden besorgt über eine mögliche Rückkehr gewaltbereiter Islamisten in die Bundesrepublik geäußert.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
