Angriffsdrohungen
EU bestellt russischen Geschäftsträger ein

Die Europäische Union hat den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Brüssel wegen Angriffsdrohungen des Kreml einbestellt.

    Zwei Sicherheitskräfte stehen vor der russischen Botschaft in Brüssel.
    Die EU bestellt russischen Geschäftsträger in Brüssel ein. (picture alliance/dpa/Arnulf Stoffel)
    Eine Sprecherin des Auswärtigen ⁠Dienstes der EU teilte mit, die russischen Drohungen gegen ausländische Bürger und Diplomaten in Kiew seien eine inakzeptable Eskalation. Die Mitarbeiter der Europäischen Union würden in der ukrainischen Hauptstadt bleiben. Auch das deutsche Außenministerium wies die russischen Drohungen zurück. Aus Berlin hieß es, der Versuch, die Ukraine und ihre Unterstützer mittels Drohungen und Terror zu spalten, werde keinen Erfolg haben. Gezielte ⁠Angriffe ⁠auf diplomatische Vertretungen stellten zudem ⁠einen schweren Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht dar.
    Russland hatte gestern weitere Angriffe auf Kiew angekündigt und deshalb Ausländer zum sofortigen Verlassen der Stadt aufgerufen.
    Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.