
Dies gab am Abend die zyprische Ratspräsidentschaft bekannt. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Costa erklärten, die Europäische Union stehe weiter solidarisch an der Seite Dänemarks und des grönländischen Volkes. US-Präsident Trump hatte Strafzölle von zunächst zehn Prozent ab Februar für Staaten angekündigt, die einer amerikanischen Übernahme Grönlands weiterhin entgegenstehen. Betroffen ist auch Deutschland.
Aus der US-Politik kam Widerstand gegen das Zoll-Vorhaben des Präsidenten. Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Schumer, kündigte an, seine Partei werde in der Parlamentskammer ein Gesetz einbringen, um die Zölle zu blockieren, bevor sie der amerikanischen Wirtschaft und den Verbündeten in Europa weiteren Schaden zufügten. Die demokratische Senatorin Shaheen und der republikanische Senator Tillis erklärten, die Rhetorik Trumps helfe Gegnern wie Russlands Präsident Putin und Chinas Staats- und Parteichef Xi, die eine Spaltung der NATO sehen wollten.
Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
