
Das US-Unternehmen klagt gegen eine Wettbewerbsstrafe aus dem Jahr 2019 in Höhe von knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Kommission wirft Google vor, seine Marktmacht missbraucht zu haben, um andere Anbieter von Werbeeinnahmen auszuschließen. Konkret geht es um den Dienst "AdSense for Search", mit dem Webseitenbetreiber ihre Suchfunktion an Google auslagern und im Gegenzug Geld für Werbeanzeigen erhalten. Der Internet-Konzern macht geltend, er habe bereits Änderungen an dem Geschäftsmodell vorgenommen.
In der vergangenen Woche hatte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg eine andere milliardenschwere Wettbewerbs-Strafe der EU-Kommission gegen Google bestätigt. Dabei ging es um den Preisvergleichsdienst von Google.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.