
Dies gab EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nach einem Treffen mit dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten Magyar in Brüssel bekannt. Sie sagte, das Geld werde aufgrund der in kurzer Zeit erzielten großen Fortschritte Ungarns bei Investitionen, Regionalförderung und Korruptionsbekämpfung freigegeben. Zwar müssten weitere Schritte getan werden, doch sei das Land auf dem richtigen Weg.
Magyar sprach von einem historischen Tag. Man werde alle notwendigen Gesetze verabschieden. Er ergänzte, die EU-Gelder würden der ungarischen Wirtschaft einen wichtigen Anstoß geben.
Brüssel hatte die Finanzhilfen wegen der Politik von Magyars Vorgänger Orban eingefroren. Grund waren der Abbau der Rechtsstaatlichkeit, Korruption und die Einschränkung der Rechte von sexuellen Minderheiten.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
