
Themen sind heute vor allem die Lage im Iran und die Auswirkungen auf die Energiepreise in Europa. Außerdem dürfte der Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon Thema sein. Dazu werden Ägyptens Präsident al-Sisi, der libanesische Präsident Aoun, Vertreter Syriens und Jordaniens sowie der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, al-Budaiwi auf Zypern erwartet.
Costa will EU-Beitrittsverhandlungen mit Ukraine
Zum Auftakt gestern forderte EU-Ratspräsident Costa, rasch die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zu beginnen. Er plädierte dafür, die ersten Verhandlungskapitel zu eröffnen. Dies war bislang von Ungarn unter dem inzwischen abgewählten Ministerpräsidenten Orban blockiert worden. Ob sich die Teilnehmer des EU-Gipfels in Zypern Costas Forderung anschließen, ist unklar.
Bereits am Donnerstag hatte die EU einen 90-Milliarden-Euro-Kredit für Kiew sowie neue europäische Sanktionen gegen Russland beschlossen. Ungarn hatte auch das lange blockiert; inzwischen ist ein Streit zwischen Budapest und Kiew um die Druschba-Ölpipeline aber beigelegt. Durch die Leitung fließt wieder russisches Öl.
Selenskyj verlangte vor seiner Ankunft auf Zypern eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau. Mit dem Geld aus dem EU-Kredit wolle er Luftabwehrraketen kaufen und die zerstörte Energieversorgung des Landes instand setzen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
