In der Gipfelerklärung von Brüssel heißt es, die Mitgliedstaaten wollten die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten, sobald die Voraussetzungen dafür gegeben seien. Die EU-Missionen "Aspides" und "Atalanta" sollen ausgebaut werden. Damit schließt sich die EU der zurückhaltenden Haltung Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, der Niederlande und Japans an. Sie hatten ebenfalls Hilfe angeboten, ohne konkret auf das Hilfsersuchen von US-Präsident Trump einzugehen. Bundeskanzler Merz hatte einen Bundeswehr-Einsatz für die Dauer des Krieges ausgeschlossen. Ähnlich äußerte sich auch Bundesverteidigungsminister Pistorius.
Der Gipfel ging zuende, ohne dass die Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro freigegeben wurden. Ungarn und die Slowakei blieben bei ihrer Blockade der Auszahlung.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
