
Das teilte der scheidende EU-Ratspräsident Michel mit. Den Personalentscheidungen ging eine Einigung von Unterhändlern der Europäischen Volkspartei, der Sozialdemokraten und der Liberalen voraus.
Italiens Regierungschefin Meloni hatte dieses Vorgehen scharf kritisiert. In Europa herrsche eine "Oligarchie" sagte sie zu den Absprachen, an denen ihr Rechtsaußen-Lager nicht beteiligt war. Nach Diplomatenangaben enthielt sie sich in der Abstimmung über von der Leyens Nominierung. Ungarns Regierungschef Orbán hatte im Voraus seine Ablehnung des Personalpakets deutlich gemacht. Beim Gipfel reichte jedoch eine sogenannte qualifizierte Mehrheit von 15 EU-Ländern, die 65 Prozent der europäischen Bevölkerung vertreten.
Diese Nachricht wurde am 28.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.