
Bundesinnenministerin Faeser sagte bei einem Treffen in Brüssel, der Anschlag mit einem getöteten Touristen in Paris zeige, wie ernst und akut die Gefahr durch islamistischen Terrorismus derzeit sei. Der Krieg im Gazastreifen und der Terror der Hamas verschärfe die Lage. Die Behörden müssten islamistische Gefährder besonders im Blick haben und gemeinsam gegen Propaganda vorgehen, betonte sie. Auch EU-Innenkommissarin Johansson zeigte sich angesichts der Polarisierung durch den Nahost-Konflikt besorgt. Sie kündigte 30 Millionen Euro zusätzlich für den Schutz besonders gefährdeter Orte wie etwa Gotteshäuser an.
Diese Nachricht wurde am 05.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
