Ukraine-Krieg
EU irritiert über angeblichen Friedensplan

Die Berichte über einen angeblichen neuen Ukraine-Friedensplan der USA und Russlands sorgen in Europa für Irritationen.

    Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister, beim Doorstep im Europäischen Haus in Brüssel steht vor Mikrofonen.
    Johann Wadephul beim Treffen der EU-Außenminister (picture alliance / AA / photothek.de / Sebastian Rau)
    Bundesaußenminister Wadephul und die EU-Außenbeauftragte Kallas betonten bei einem Außenminister-Treffen in Brüssel, dass Verhandlungen nur unter Einbeziehung der Ukraine und Europas geführt werden könnten. Wadephul sagte, Verhandlungen könne es nur geben, wenn Russlands Präsident Putin seinen Angriffskrieg beende. Der französische Außenminister Barrot warnte, ein Friedensplan dürfe nicht auf eine Kapitulation vor Putin hinauslaufen.
    Nach Medienberichten soll es geheime Gespräche zwischen Washington und Moskau gegeben haben. Demnach sieht der Entwurf große Zugeständnisse der Ukraine vor, darunter die vollständige Räumung der Gebiete Donezk und Luhansk. Zudem sollen die ukrainische Armee deutlich verkleinert und die Reichweite ihrer Waffen begrenzt werden. US-Außenminister Rubio äußerte sich ausweichend. Man arbeite an einer Liste möglicher Ideen, sagte er.
    Diese Nachricht wurde am 20.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.