
In einer Stellungnahme der Behörde heißt es, die Angaben aus Deutschland rechtfertigten die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichend. Es fehle etwa eine Erklärung, warum die vom Bundesinnenministerium angeführte Bedrohung an jedem einzelnen Grenzabschnitt identisch sein solle. Die EU-Kommission schlägt Deutschland und anderen Ländern stattdessen Alternativen vor, um Grenzkontrollen im Schengen-Raum schrittweise wieder abzubauen. Es gebe wirksamere Möglichkeiten, etwa nichtsystematische Polizeikontrollen oder mobile biometrische Identifizierungs-Technologie.
Die Bundesregierung hatte die Grenzkontrollen mehrfach verlängert, zuletzt um ein halbes Jahr bis Mitte September. Aus Sicht von Innenminister Dobrindt lässt sich damit etwa gegen kriminelle Schleuser vorgehen.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



