Soziale Medien
EU-Kommission fordert wegen Suchtgefahr Änderungen bei Facebook und Instagram

Facebook und Instagram bergen nach vorläufigen Ermittlungen der EU-Kommission zu große Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche.

    Auf dem Foto sieht man eine Hand. Sie hält ein Handy. Auf dem Bild-Schirm sieht man das Logo von der Firma Meta. Daneben sieht man die Logos von Instagram und Facebook.
    Wegen Suchtgefahren sollen bei Facebook und Instagram Änderungen vorgenommen werden. (picture alliance / NurPhoto / Nikolas Kokovlis)
    Die Kommission teilte in Brüssel mit, der Mutterkonzern Meta schütze Minderjährige auf den beiden Plattformen nicht ausreichend und verstoße damit gegen EU-Digitalgesetze. Als Risiken werden vor allem die Endlosfeeds genannt, die so entworfen seien, dass sie süchtig machten. Die Kommission forderte Meta auf, die automatische Wiedergabe von Videos standardmäßig zu deaktivieren und verpflichtende Pausen einzuführen.
    Der Konzern muss nun reagieren. Wenn Meta keine Änderungen vornimmt oder die Vorwürfe nicht entkräften kann, droht ein Bußgeld. Dieses kann bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes betragen. Bei Meta könnten das mehr als zwölf Milliarden Euro sein.
    Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.