
Die EU-Kommission genehmigte den geplanten Industriestrompreis, der rückwirkend ab dem 1. Januar für drei Jahre gelten soll. Für die Hilfen hat die Bundesregierung insgesamt 3,8 Milliarden Euro veranschlagt.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche begrüßte die Entscheidung. Damit werde ein Bremsklotz beseitigt, sagte sie in Berlin. Nach ihren Angaben können von der Maßnahme 9.500 Unternehmen profitieren.
Es geht dabei um Branchen, bei denen ein erhebliches Risiko besteht, dass sie ihre Produktion in Länder mit geringeren oder fehlenden Umweltauflagen verlagern - wie etwa die Chemie-, Metall- oder Zementindustrie. Die Bundesregierung will den von den Unternehmen gezahlten Strompreis deckeln, indem sie die Differenz zum Preis am Strommarkt erstattet. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Unternehmen mindestens die Hälfte der Einsparungen in eine klimafreundlichere Produktion investieren.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
