Petition
EU-Kommission lehnt Fonds für besseren Zugang zu Abtreibungen ab

Die EU-Kommission sieht keine Notwendigkeit für einen Finanzfonds, um Frauen einen besseren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu ermöglichen.

    Brüssel: Drei Fahnen der Europäischen Union und gegenüberliegende Gebäude spiegeln sich im EU-Logo an der Außenfassade des Berlaymont-Gebäudes.
    EU-Kommission in Brüssel (Alicia Windzio / dpa / Alicia Windzio)
    Nach Auffassung der Kommission ist es Angelegenheit der nationalen Regierungen in der EU, Geld aus bereits bestehenden Fonds bereitzustellen. Mit der Entscheidung reagiert Brüssel auf eine Petition der Initiative "My Voice, My Choice", die im vergangenen Jahr mehr als eine Million Unterschriften gesammelt und eingereicht hatte. Darin forderte sie einen EU-Finanzfonds, der Frauen unterstützt. Beispielsweise, wenn eine Frau an ihrem Wohnort keinen Arzt für eine Abtreibung findet und deshalb in ein anderes EU-Land reisen muss.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.