EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte in Brüssel, zwei Drittel des Kredits seien für Militärhilfe vorgesehen und ein Drittel als Haushaltsunterstützung. Damit solle sichergestellt werden, dass die Ukraine ihre Verteidigung stärken und ihre militärischen Fähigkeiten ausbauen könne. Zudem müsse sie auch die grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen finanzieren können.
Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich im Dezember darauf verständigt, Kiew ein zinsloses Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zur Verfügung zu stellen. Damit eine erste Tranche Anfang April ausgezahlt werden kann, müssen EU-Parlament und der EU-Rat zustimmen.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
