
Wie die Behörde in Brüssel mitteilte, deuten vorläufige Untersuchungen darauf hin, dass JD.com ausländische Subventionen erhalten hat. Das könnte den EU-Binnenmarkt verzerren. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die Gelder von der chinesischen Regierung kommen. Es gehe um Vorzugsfinanzierungen, steuerliche Anreize und Zuschüsse. Die EU-Kommission habe nun bis zum 2. Oktober Zeit für eine endgültige Entscheidung.
JD.com hatte im vergangenen Sommer ein Übernahmeangebot für MediaMarktSaturn abgegeben und sich wenige Monate später die Mehrheit der Aktien der Muttergesellschaft Ceconomy AG gesichert. Behörden in mehreren Ländern prüfen die Übernahme. Entscheidungen aus Deutschland, Spanien und Österreich stehen noch aus.
MediaMarktSaturn ist der größte Elektronik-Fachhändler Europas.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



