
Das ist der gleiche Wert, den führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute zuletzt bereits anführten. Die Kommission senkte auch ihre Prognose für die Mitgliedsländer insgesamt. EU-weit dürfte die Wirtschaft in diesem Jahr nur noch um 1,1 Prozent zulegen. Im vergangenen Herbst war noch mit 1,5 Prozent gerechnet worden.
Als Grund führt die EU-Kommission die gestiegenen Preise für Öl und Gas infolge des Iran-Kriegs an. Als Nettoenergieimporteur sei man besonders anfällig für den Energiepreisanstieg. Die Brüsseler Behörde plädierte für eine gezielte Unterstützung bedürftiger Staatshaushalte sowie stark betroffener Unternehmen. Eine Unterstützung für viele sei auf lange Sicht extrem teuer. Die Kommission rechnet mit einem stärkeren Wachstum, falls sich die Lage an den Energiemärkten entspannen sollte.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
