Industriepolitik
EU-Kommission stellt Plan für "Made in Europe"-Vorgabe vor

Die EU-Kommission hat ihre Pläne zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft konkretisiert. Industriekommissar Séjourné stellte dazu in Brüssel einen Entwurf vor. Die Mitgliedsstaaten sollen demnach bei öffentlichen Aufträgen Gelder nur dann in bestimmte Branchen lenken, wenn die Produkte "Made in Europe" sind.

    Europafahnen leuchten im Sonnenlicht, davor steht auf einem Schild "Made in Europe"
    EU-Kommission stellt Entwurf für "Made in Europe" vor. (picture alliance/Wolfgang Maria Weber)
    Als Beispiele genannt wurden etwa Stahl, Zement, Aluminium, saubere Technologien, E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Ziel des Vorstoßes ist, die Nachfrage nach umweltfreundlicheren europäischen Produkten anzukurbeln und der Wirtschaft des Kontinents weitere Wachstumsimpulse zu geben. Damit der Vorschlag umgesetzt werden kann, müssen die EU-Mitgliedstaaten und das Parlament zustimmen.
    Besonders über das Kriterium, was genau unter europäischer Herkunft zu verstehen ist, gibt es seit Monaten Diskussionen.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Buy European – Wie die EU wettbewerbsfähiger werden will (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.